Zeitmaschine: Rundgang September 1795

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Was Sie vorher lesen sollten:

Sie betreten eine Festung, die 1796 durch Kriegseinwirkung und späteren Teil-Abriss zu einer Ruine wurde. Die Bauten, die Sie sehen, sind die Reste des Zustandes von 1796.

In der Festung stecken die überbauten Reste eines Renaissance-Schlosses des 16. Jahrhunderts und die einer mittelalterlichen Burg aus dem 11. bis 15. Jahrhundert. 

Stellen Sie sich vor, es ist der Herbst 1795: Ihr Freund und Begleiter, Johann Heinrich Liebeskind, ist ein kompetenter, aber auch ernster Führer. Seine Freundin, die Schriftstellerin Margaretha Forkel, saß zwei Jahre zuvor irgendwo in dieser Festung im Gefängnis, und er bemühte sich um ihre Freilassung. Er hatte Zugang zur Festung und Kontakt zum Kommandanten, den Gefangenen, Besuchern und Königsteiner Einwohnern. Seine Erlebnisse sind 1795 in einem Buch erschienen. Seine Erläuterungen hier sind fiktiv von ihm für Sie erzählt oder aus seinem Buch wörtlich zitiert oder Erzählungen von Menschen, die er gekannt haben könnte.

Jetzt, im Ende September 1795, geht er mit Ihnen gerne durch diese Festung, auf der kurmainzisches Militär das Sagen hatte, bis zum 21. September. – Nun, Ende September 1795, sind es wieder französische Soldaten, die hier stationiert sind. Seit dem 21. September ist die Zeit des politischen Gefängnisses vorbei!

Wir erwandern die Festungsruine mit dem Plan von heute und denken uns in den September 1795!

Die Bezeichnungen der einzelnen Gebäude und Festungsteile stammen aus dem Jahr 1791. Die heute an den Mauern angebrachten Bezeichnungen sind z.T. Fantasieprodukte der Romantik und der Königsteiner Vereine, die damit ihre angemieteten Keller bezeichnen.

Und dies hier ist Ihr Führer: Johann Heinrich Liebeskind. – Sie sehen ihn in sein Buch von 1795 vertieft und im Gespräch mit einem französischen Offizier hier in der Festung vor wenigen Tagen.

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